Stadt- und Schulgeschichte

Das Projekt „Stadt- und Schulgeschichte“ spielte sich hauptsächlich im Stadtmuseum Andernach ab und vermittelte einen interessanten Einblick in die Vergangenheit Andernachs.

Am Mittwoch hörten sich die 20 Schülerinnen und Schüler mit Herr Schaeben einen Vortrag von Renate Düpjohann, einer Zeitzeugin des Zweiten Weltkriegs, an. Die Zeugin berichtete von der Flucht mit sechs Jahren von Ostpreußen in die DDR und später nach Andernach, auf der sie viel verlor und viel durchmachen musste. Sie lebte ursprünglich auf einem Bauernhof mit Tieren, wozu sie folgendes sagte: „ Tiere waren für mich, das höchste im Leben“. Diesen Bauernhof musste die Familie durch die Flucht aufgeben, was besonders dem jüngsten Familienmitglied Renate sehr schwer viel.

Schließlich begann für die Familienmutter und die drei Töchter eine sehr schlimme Flucht. Die Familie konnte anschließend nie wieder zurück auf ihren Bauernhof und die Geschwister verloren nach und nach jeglichen Kontakt.

Zitate von Frau Düpjohann

Die Flucht der Zeitzeugin kann man sich durch diese Zitate gut vorstellen:

• „Der Kanonendonner war immer zu hören“

• „Alles brannte, es war grausam“

• „Wir hatten 1000 Schutzengel“

Ihr Leben nach der Flucht

Als Frau Düpjohann in Andernach angekommen war, arbeitete sie in einem Sekretariat einer Realschule. Ihre Liebe zu Tieren zeigt sie bis heute und jedes Tier hat sie sehr geprägt.

Die Geflüchtete ist unter anderem Schriftstellerin und hat schon mehrere Bücher geschrieben.

Dieses Jahr wird auch noch ein Buch von ihr erscheinen. In diesem Buch berichtet sie viel über die Flucht, die Familie Düpjohann erlebte.

Im Stadtmuseum Andernach gibt es eine Ausstellung in der man viele Bilder betrachten und sich gut informieren kann.

An unserem Schulfest wird die Gruppe Broschüren auslegen und ein kleines Kahoot erstellen an dem man gerne teilnehmen kann.

(Lars Müller, Theresa Alflen, Elly Thur)

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